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Samstag, 27. Mai 2017

Das kleine große Glück



Verlag - Goldmann
Autor - Lucy Dillon
  Taschenbucherstausgabe - Januar 2015
Preis - 8,99 €

Zusammenfassung

Wenn du noch einmal ganz neu anfangen könntest (müsstest) – welche 100 Dinge würdest du aus deinem alten Leben mitnehmen?
Nach schwerer Krankheit, einer anstrengenden Jugend mit einer Mutter die sie einfach nicht verstehen will, dem Verlust ihrer ersten großen Liebe und dem Fehltritt ihres Mannes fängt die 33-jährige Gina Bellamy noch einmal ganz von vorne an - und stellt dabei fest, dass sie alles hat. Nur eben von allem zuviel. Und nebenbei auch einfach zu wenig Platz. Vom großen Haus in die kleine Wohung. So fasst Gina einen Entschluss: Sie behällt 100 Dinge, die ihr am wichtigsten sind. Der Rest wird gespendet, weggeworfen oder verkauft. Während sie sich durch all die herumstehenden Kartons wühlt - lässt sie ihr Leben und all die Erinnerungen nocheinmal Revue passieren. Während ihre Wohnung nach und nach Gestalt annimmt und dem altem Zuhause so gar nicht mehr ähnlich sieht - verändert auch Gina selbst sich. Sie arbeitet - bekommt unverhofft einen Gefährten und führt längst überfällige Gespräche.



meine eigene Meinung

Schon als ich das Buch began war mir bewusst, dass ich nicht lange brauchen würde. Gelobt von Jojo Moyes konnte dieses Buch ja nur "genau mein Ding" sein. Und so war es auch. 3-4 Tage und schwupps war ich auf Seite 542 angekommen. Der Schreibstil gefällt mir. Es wird stets aus Gina´s Perspektive berichtet jedoch in unterschiedlichen Zeitabschnitten. / Gegenwart & Vergangenheit / Es wirkt äußerst Lebensbejahend, was ich persönlich unfassbar motivierend finde. Es ist ganz wundervoll - geht auf Kleinigkeiten ein und zeigt uns, dass nicht immer ein Happy End notwenig ist um am Ende doch glücklich sein zu können. Die Geschichte ist einerseits so unfassbar traurig - an anderen Passagen wird einem ganz warm ums Herz und bringt einen Seite um Seite ein wenig mehr dazu einmal inne zu halten und über sich selbst nachzudenken. Darüber, womit wir unser Leben füllen.

Was mich persönlich massiv gestört hat, war die Tatsache, dass zu Beginn eines jeden Kapitels ein Gegenstand genannt wurde. Zuerst ging ich davon aus, dass es sich nun um diesen Gegenstand drehen würde (war teilweise so) doch weit gefehlt. Oft hatten die Kapitel einfach nichts mit der "Überschrift" zu tun - was einfach nur genervt hat und keinen Sinn ergab.

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