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Mittwoch, 31. Mai 2017

Fließsand

oder Eine todsichere Anleitung zum Scheitern



Verlag - Deutsche Verlags Anstalt
Autor - Steve Toltz
  deutschsprachige Erstausgabe - 2016
Preis - 24,99 €

Zusammenfassung

Liam, der eigentlich Schriftsteller werden wollte ist Polizist. Verheiratet - geschieden - ein Kind.
Aldo, ein charmanter Kleinkrimineller der mittlerweile im Rollstuhl sitzt und frisch aus dem Gefängnis entlassen wurde mit dem Hang zum Deasater und einem fantastischem Spürsinn für Fettnäpfchen aller Art. Zwei "beste" Freunde.
Nicht selten muss Liam seinen Beruf nutzen, um Aldo aus der Patsche zu helfen. & so beschließt Liam eines Tages nun auch mal an der Reihe zu sein und seinen Nutzen aus Aldo zu ziehen. Denn wenn er schon einen Freund hat, den er durch jegliches Schlamassel begleiten darf wieso sollte er dann daraus keinen Vorteil ziehen. So beschließt Liam zu schreiben. Einen neuen Roman. Den Roman, der alles ändern soll. Eine Geschichte - Über Aldo.

der erste Satz

" Unten am Strand, wo kleine kompakte Wellen schäumend gegegn schwarze Felsen klatschen, steht ein Rettungsschwimmer, die Füße in den nassen und leicht orangeroten Sand gesenkt, mit nachtem Oberkörper wie ein prächtiger Meerjesus."

meine eigene Meinung

Ich war bereits seit Seite 1 mehr als unbegeistert von Steve Toltz Roman. Er fesselte mich nicht. Gar nicht! & so kam es leider wie es kommen musste. Ich brach den Roman ab. 400 von 525 Seiten hielt ich durch - ehe mir das Buch einfach nur noch auf die Nerven ging und ich beschloss es beiseite zu legen und nie wieder anzufassen.
Meiner Meinung nach ist das Buch ziemlich schwer zu lesen. Gegenwart und Vergangenheit wechseln sich nicht nur jeh Kapitel sondern auch jeh Textabschnitt ab. Einmal aus der Perspektive des Pechvogels Aldo einmal aus der seines besten Freundes Liam. Extrem verwirrend, da man manchmal nicht sofort zuordnen konnte wer von beiden denn nun spricht. Auch ging mir Aldo mit seiner Art und Weise von Anfang an auf die Nerven. Ja ok, sein Leben ist ziemlich scheiße gelaufen aber hey "life goes on" und leider kann man außerdem nicht gerade behaupten, dass der gute Herr unschuldig an seiner Situation wäre. Natürlich ist nicht alles seine Schuld - doch dieser Charakter wirkte auf mich von Seite zu Seite unsympathischer. Denn Aldo ist nicht einfach nur ein gewöhnlicher Kleinkrimineller, der ein besonderes Talent dafür hat Menschen Geld abzuschwatzen. Nein, er sucht sich seine "Freunde" auch stets bewusst aus. Einen Polizist, einen Anwalt, einen Arzt - allesamt all Zeit bereit Aldo aus der nächsten Krise zu retten.
Alles in allem muss ich einfach sagen, dass ich das Buch nicht weiterempfehlen würde.

das schönste Zitat

Leider war in diesem Fall keine für mich inspirirende Textstelle in Sicht.

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